Vermarktung von Alttextilien

In „guten“ wie in „schlechten“ Zeiten!

In „guten“ Zeiten verdienen Aufkäufer und Sortierbetriebe. Kommunen/Verbände partizipieren oftmals nicht im ausreichenden Maße.

Es gibt aber auch „schlechte“ Zeiten! In den Jahren 2003/2004 waren die Preise auf einem solchen Tiefpunkt, dass einige Sortierbetriebe & Sammlungsunternehmen in die Insolvenz gingen. Der Absatz blieb aus, die Kleidercontainer wurden nicht geleert oder sogar abgezogen (s. Pressebericht Achimer Kurier 27.5.04 PDF jetzt ansehen & Weser Kurier 29.4.04 PDF jetzt ansehen). Die Kommunen erhielten keine Gelder mehr und den Kreis – und Stadtverbänden der Karitativen wurde nahegelegt, die Sammlungen einzustellen. Containerstellplätze vermüllten und durch mangelnde Straßensammlungen warfen die Bürger die textilen Rohstoffe sogar in den Hausmüll.

Seit Jahrzehnten gibt es alle paar Jahre solche Schwankungen. In diesen „schlechten“ Zeiten wurden zum Teil den karitativen Verbänden Zahlungsziele von bis zu 270 Tagen zugemutet, bei Marktpreisen, die niemals profitabel sein konnten. Ferner wurden Aufrufe zum Vermeiden von Straßensammlungen propagiert. Dies sind Geschäftspraktiken, die den Kommunen und Verbänden kein ruhiges und stetiges Arbeiten ermöglichen.

In diesen Phasen sorgte unsere Vermarktungsstrategie für eine kalkulatorische Zufriedenheit der Verbände und dies innerhalb von optimalen Zahlungszielen.

Vorteile und Nachteile des herkömmlichen Verkaufes ->